Frankreich-Tour 2013

 Hier eine Zusammenfassung meiner Tour de France:

Fazit Motorrad: BMW R 1200 GS

Meinen Umstieg von der Yamaha auf die BMW habe und werde ich keine Sekunde bereuen. Nach den ersten 1000 Kilometer habe ich mich wirklich an das Motorrad gewöhnt und fühle mich wirklich wohl damit. Somit möchte ich ein paar Daten zusammenfassen:

Weiterlesen

Richtung Osten, Richtung Orléans

Heute war es bedeckt, aber endlich mal Temperaturen, wo das Biken richtig Spass macht. Dazu Strassen, die grösstenteils quasi leer sind und eine kurze Tagesetappe nach Orléans – es musste doch noch etwas Zeit am Nachmittag eingeplant werden um die Stadt zu besichtigen.

Meine Routenplanung führte durch viele kleine Dörfer und an vielen bewirtschafteten Felder vorbei. Aber ich hatte die Nase voll, noch mehr Fotos von der, doch immer wiederkehrenden, Landschaft zu schiessen, also mal ein neues Motiv:

Weiterlesen

Bretagne, St. Malo und Mont St. Michel

Langsam aber sicher würde ich mich mal über gutes Wetter freuen, aber diese Woche war das wohl nichts – es bleibt bedeckt, bei kühlen 10 bis 15 Grad Celsius.
Aber so sollte ich mich doch dem „touristischen Höhepunkt“ nähern: über die Nordküste der Bretagne führte mich der Weg erstmals wieder Richtung Osten, Richtung Heimat. Mit dem nächsten Zwischenstopp in St. Malo.
Für diejenigen, die St. Malo nicht kennen: St. Malo ist eigentlich eine recht grosse Stadt, pflegt aber einen alten Stadtkern, der von massiven Stadtmauern umgeben ist – es erinnerte mich irgendwie an eine urbane Version von Asterix.

Weiterlesen

Einmal Bretagne bitte

Eigentlich sollte der heutige Tag eine Königsetappe werden – sollte. Aber das typisch bretagnische „temps de cochon“ hatte zugeschlagen: nur gerade 15° zeigte das Thermometer  und eine unangenehm hohe Luftfeuchtigkeit durchdrang sogar meine Motorradklamotten – ich montierte wieder meine Thermo-Unterwäsche und einen Pullover.

Eigentlich wollte ich heute die ganze Südküste der Bretagne abfahren, aber mein Navi hatte mich wieder „verarscht“. Die Routenplanung auf dem Ding hat es echt in sich, wenn man nicht genau Meter für Meter abfährt, kann es passieren, dass ein angepeilter Punkt (ja, ich habe ihn absichtlich ohne Alarm versehen) übergangen und der nächst nähere angesteuert wird. Naja, in meinem Fall war das mit Glück verbunden, denn die Stadt Quinter (Kemper) war nicht auf meinem Plan, aber etwas vom schönsten, was ich bisher sehen durfte – mit einer wunderschönen Altstadt, die zum Shoppen einlädt und einer sehr imposanten Kathedrale.

Weiterlesen

Von Poitiers in die Bretagne

Diese rund 380 Kilometer dienten rein der Verbindung von A nach B. So war mein Ziel auch, diese Distanz ohne grosse Umwege, mit einigen Schnellstrassen, aber ohne Autobahn, schnell und einfach hinter mich zu bringen. Im Gegensatz zu den letzten Tagen ist die Landschaft nur quasi flach und so konnte ich grossflächige Ackerfelder aller möglichen Anbaukulturen sehen – eigentlich noch ganz hübsch.

Am Ziel, einem Campingplatz im Süden der Bretagne, angekommen, machte ich mich auf, mein Biwak-Zelt (es besteht nur aus einer „Aussenhaut“ und wird mit zwei Wanderstöcken aufgespannt – Danke Kardasch, ich liebe das Teil :-) ) aufzustellen und mein Abendessen zu kochen.

Weiterlesen

Von Mandailles-Saint-Julien nach Poitiers

Der Tag begann wieder kalt, von Norden drückten Wolken über den „le Puy Mary“, begleitet von einem unangenehm starken Wind. Also, Flucht nach vorn, denn ich werde auf dieser Reise nicht mehr in diese Höhen vordringen und die tiefen Lagen versprachen angenehmere Temperaturen.

Obwohl schon der 4. Tag, wähnte ich mich landschaftlich in einer Dauerschleife – Strassen und Landschaft waren wie bisher wild, weitläufig und einsam.
So genoss ich weitere 200 Kilometer an Feldern vorbei, durch Wälder und kleine verschlafene Dörfer.

Weiterlesen