Von Poitiers in die Bretagne

Diese rund 380 Kilometer dienten rein der Verbindung von A nach B. So war mein Ziel auch, diese Distanz ohne grosse Umwege, mit einigen Schnellstrassen, aber ohne Autobahn, schnell und einfach hinter mich zu bringen. Im Gegensatz zu den letzten Tagen ist die Landschaft nur quasi flach und so konnte ich grossflächige Ackerfelder aller möglichen Anbaukulturen sehen – eigentlich noch ganz hübsch.

Am Ziel, einem Campingplatz im Süden der Bretagne, angekommen, machte ich mich auf, mein Biwak-Zelt (es besteht nur aus einer „Aussenhaut“ und wird mit zwei Wanderstöcken aufgespannt – Danke Kardasch, ich liebe das Teil :-) ) aufzustellen und mein Abendessen zu kochen.

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Von Mandailles-Saint-Julien nach Poitiers

Der Tag begann wieder kalt, von Norden drückten Wolken über den „le Puy Mary“, begleitet von einem unangenehm starken Wind. Also, Flucht nach vorn, denn ich werde auf dieser Reise nicht mehr in diese Höhen vordringen und die tiefen Lagen versprachen angenehmere Temperaturen.

Obwohl schon der 4. Tag, wähnte ich mich landschaftlich in einer Dauerschleife – Strassen und Landschaft waren wie bisher wild, weitläufig und einsam.
So genoss ich weitere 200 Kilometer an Feldern vorbei, durch Wälder und kleine verschlafene Dörfer.

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Von Unieux nach Mandailles-Saint-Julien

es, der Tag soll gemäss Meteo keinen Regen bringen. Also, frohen Mutes und gefülltem Magen schwinge ich mich aufs Bike, diese Etappe sollte mit etwas über 300 Kilometer gut zu machen sein.

Obwohl ich meine Ferien zum ersten Mal mit einem Navigationsgerät geplant habe und ich daher noch über keine Erfahrung verfüge, war ich bis jetzt sehr positiv überrascht, wie glatt doch alles lief. Und auch heute beginnt der Tag wunderbar mit wunderschön geschwungenen Kurven bringe ich die ersten Kilometer hinter mich, doch schon nach kurzer Zeit kam mir der geführte Weg etwas seltsam vor: spitze Kehren quer durch ein kleines Dörfchen an einem Bauernhof vorbei und ich war schon nicht mehr auf einer asphaltierten Strasse – egal, kneifen gilt nicht, schliesslich habe ich eine GS und mache etwas Offroad. Dieser kleine Abstecher war spassig, da ich auch schon nach wenigen Minuten wieder auf festem Untergrund unterwegs war.

Bis zu meiner Mittagspause (einem Milch-Café), lief alles perfekt: vor allem die fast immer sehr guten Strassen habe mich überrascht; zudem war ich in Landschaften unterwegs, wo in der Schweiz längst ein Fahrverbot (ausgenommen Landwirtschaft) wäre. Also, weiter geht’s!

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vom Col du Granier nach Unieux

Heute sollte mich meine Planung durch die regionalen Naturpärke von Bauges-Massiv, Chartreuse, Vercors und Pilat führen. Somit war meine Wunschvorstellung auch klar: kleine einsame Strasse in unberührter Natur.

Der Tag begann nicht gerade wunschgemäss, es schüttete aus Kübeln. Hilft nix, die Tour muss weiter gehen. So sattelte ich meinen nassen Bock, klemmte das Navi an und ab ging die Post.
Nach etwas über einer Stunde fahrt, drückte die Sonne durch die Wolkendecke und ich konnte einen Regenbogen mit einer Farbintensität sehen, wie ich es im Bündnerland noch nie gesehen habe.

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Von Chur auf den Col du Granier

Dies wird mein kleines Ferien-Foto-Tagebuch für meine Tour de France auf meiner neuen GS. Meine Tour geht 10 bis 12 Tage und geht von Chur an die Bretagne und zurück, es sind alle herzlich eingeladen hier zu stöbern. :-)

Am ersten Tag führte die Tour von Chur zum Col du Granier, was Total rund 420 Kilometer sind. Hierfür benötigte ich als reine Fahrzeit rund 7 Stunden, wobei ich die ersten 250 Kilometer bis Martigny eher als „Pflichtprogramm“ empfunden habe. Aber danach kamen ein paar wirklich sehr schöne Streckenabschnitte:

  • von Martigny nach Chamonix
  • die letzten rund 20 Kilometer vor Albertville
  • und meine „Zufallsplanung“ von Francin zum Col du Granier

Ich freue mich auf die nächsten Tage, denn jetzt sollten wirklich ein paar sehr schöne Landschaften auf mich warten.

Creux du Van

Das „Creux du Van“ ist ein Talkessel (creux = Aushöhlung, Mulde, Vertiefung), der von einem rund 150 Meter hohen Felsband umsäumt wird. Dieses Naturphänomen ist seit 1972 unter Schutz und gehört zum „Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung“.
Es liegt im Jura, rund 10km (Luftlinie) südwestlich von Neuchâtel: Koordinaten (N46.9360 E6.7155) für die Alp Soliat mit grossem Parkplatz und Restaurant.

Eigentlich war ich hier hin gefahren um Aufnahmen für eine weitere Time Lapse zu machen, doch es kam etwas anders.

  • Ich habe die Kamera falsch eingestellt
  • Das Wetter wollte nicht ganz mitmachen (Regen)
  • Und wie ich auf auf den Nachtfotos sehen konnte, war meine Wahl des Bildausschnitts wohl eher suboptimal

Aber ein paar wenige gute Bilder sind am Schluss doch noch herausgekommen. Die Fotos sind am PC nachträglich etwas bearbeitet worden, vor allem die Farben. Ich möchte aber betonen, dass es sich hier um keine HDR-Aufnahmen handelt!